No Christmas in Port? (Tag 91 - 118)

Schon seit laengerem beschaeftigt mich die Frage, wie sich wohl Weihnachten in Australien anfuehlen wird. Leider ist in den letzten Tagen ein riesen Problem aufgetaucht: Der oertliche Obst- und Gemuesehaendler verkauft dieses Jahr keine Weihnachtsbaeume und wir haben nun wirkliche Probleme hier eine echte Tanne zu bekommen! Wir stehen jetzt bei der Baumschule im Nachbarort auf der Warteliste. Ich hoffe sehr, dass wir einen Baum ergattern koennen, Tony hat schon ueberall rumtelefoniert, als er das große P in meinem Augen gesehen hat. Weihnachten ohne Baum ist voellig undenkbar.

Ansonsten hat sich das Leben hier sehr gut eingespielt obwohl die Renovierungsarbeiten immer noch nicht abgeschlossen sind. Tony und ich arbeiten nur noch tagsueber unter der Woche und fuer die Abende und Wochenenden gibt es Nathan, einen sehr netten und lustigen englischen duty manager. Ich arbeite mittlerweile voellig eigenstaendig und seit ich mir alles selber einteilen kann ist auch der Stress fast wie weggeblasen. Ein sehr angenehmes Gefuehl! Seit meinem erfolgreichen Wochenende als Manager waehrend Tony in Sydney war bin ich quasi General-Manager hier. Zu der Zeit haben wir auch ein nettes Teamfoto aufgenommen, mit Nathan, Karoline (cleaner) und mir.

 

Vor ein paar Tagen sind wir drei mit noch zwei anderen Backpackern zum Billabong Koala Park und nach Timbertown gefahren. Wir geben ja immer Empfehlungen ab, was sich die Backpacker hier in der Umgebung angucken koennen und wollten uns dann auch mal selber ein Bild machen.

Im Billabong Park werden Koalas gezuechtet und man kann sie sogar streicheln. Es gibt aber auch andere Tiere wie Wallabys, Kaengurus und Emus, die man fuettern kann.

 

Timbertown ist eine kleine Stadt, in der Australien wie vor ueber 100 Jahren nachgestellt ist und in der auch Leute arbeiten, Wein herstellen und alle moeglichen Vorfuehrungen machen.

Das war echt sehr nett und lustig.

Letzte Woche waren Tony und ich im Kino und haben uns “Australia” angesehen. Fuer alle die, die den Film noch sehen moechten, verrate ich nicht zu viel. Eine kleine Warnung aber vorweg: Er ist sehr lang und sehr schnulzig. Ich war doch ziemlich enttaeuscht und fuer Tony war der Film eine einzige Qual, obwohl die Filmaufnahmen sehr schoen sind.

Hier noch ein nettes Bild von Tony und Erez mit selbstgemachtem Sushi:

Ich wuensche euch eine schoene Vorweihnachtszeit, trinkt einen Gluehwein fuer mich mit!

Kuesschen

Vera.

Werbung


Big cars & new challenges (Tag 75 - 90)

Es ist mal wieder viel passiert in meiner kleinen beschaulichen Port-Macquarie-Welt! Die wichtigste Neuerung: Ich habe mir einen Wagen zugelegt. Im Auto verrueckten Australien sind die auch dann noch teuer, wenn sie schon einige Jahre drauf haben. Da hier die Haelfte der Leute auch in der Stadt mit vierradgetriebenen Riesenkarren rumduesen habe ich mich dazu entschlossen, es ihnen gleich zu tun und mich fuer einen gebrauchten Mitsubishi Pajero entschieden. Den kann ich dann auch mal offroad in die Nationalparks nehmen, das wird super!

Die erste Fahrt hat mich aber erstmal in das Nahe Wauchope gefuehrt, wo ich mit drei anderen Maedels aus den Hostel Promotionartikel bei einer Monstertruck-Show verkauft habe.

Wir haben da zwar auch Geld verdient, aber es vor allem wegen dem Spass dabei gemacht - da laeuft echt der typische Australier mit Kleinfamilie rum, sehr lustig anzuschauen. Die Trucks waren auch “interessant”. Es wurde mit einem Duesenjet ein Auto zu Brei geschmolzen und aehnliche Scherze. Die Kinder fandens super!

Eine groessere Fahrt habe ich dann nach Ballina unternommen, um ein deutsches Maedchen, Imke, zu besuchen, die mit ihrem Mann Pferde zuechten moechte. Das war auch sehr spannend, weil wir uns bisher nur ueber Email kannten.

Ansonsten lerne ich hier alle Vorgaenge im Hostel kennen. Beim morgendlichen Hostelputzen habe ich jetzt zusaetzlich ein Telefon dabei, um Buchungen anzunehmen. Das sind manchmal echte kommunikative Herausforderungen, je nachdem, wie gut der Anrufer der englischen Sprache maechtig ist. :-) Einchecken darf ich nun auch uebernehmen und die Gaeste durchs Haus fuehren und alles zeigen und erklaeren. Sie bekommen einen Ueberblick, was man in Port alles unternehmen kann und wo alles im Hostel ist.

 

Wie bei allem hat Tony auch hier hoechste Ansprueche. Die Gaeste sollen sich sofort wie zu Hause fuehlen und dann natuerlich moeglichst lange bleiben. Also muss man sich alle Namen merken (da faengts bei mir schon an...) Und immer darauf achten, dass alle Spass haben. Alles in allem ein ziemlicher Knochenjob bei dem man immer voll da sein muss, aber wenn ich mehr Routine habe, wirds bestimmt auch einfacher.

 

Die naechste Sache, die ansteht, sind die pick-ups vom Bus. Die meisten Backpacker kommen mit dem Greyhound Bus hier an und muessen abgeholt werden. Manche haben auch kein Hostel gebucht und um die darf man dann mit den beiden anderen Hostelbesitzern buhlen. Da hab ich ja nun wenig Lust zu aber was solls, so ist halt das business. Tony ist naechstes Wochenende auf der Backpacker Messe in Sydney und bis dahin muss ich alles im Griff haben. Ich freue mich natuerlich ueber sein Vertrauen. Ohne mich waere er in den letzten Wochen mit der ganzen Renovierung aber auch wohl etwas ins Schwitzen gekommen, ich konnte ihm ganz gut den Ruecken freihalten. :-)

So, ich habe mich gerade mit Carolin zum Joggen verabredet, dazu bin ich in den letzten Wochen gar nicht mehr gekommen!

Ich wuensch euch was... nur das Beste vom Besten!

Tally-Ho

Vera.

Duty manager & Hostel renovations (Tag 57 - 74)

Heute ist wirklich ein scheusslich-kalter Tag! Bei 13 Grad windet es durch die Bude, draussen regnet es, und man hat so richtig Lust sich im Bett zu verkriechen. Genau das habe ich auch heute Nachmittag mit einem guten Buch und meinem Lieblingsspielzeug, dem Laptop, getan.
Erst musste aber das Hostel versorgt werden. Ich bin jetzt offiziell “duty manager” und dafuer verantwortlich, dass der Laden laeuft, wenn Tony nicht da ist. Zur Zeit wird im Hostel renoviert, so dass er keine Zeit hat, sich um alles selber zu kuemmern. Also raeume ich um 9.30 Uhr das Fruehstueck ab, mache die Betten, putze die Kueche und das Bad und sauge durch. Wir suchen gerade auch Backpacker, die den Putzjob im Sommer fuer freie Unterkunft uebernehmen. Bis dahin mache ich das, dann kann ich denen wenigstens auch genau erklaeren wie es geht. Angeblich sind die meisten zu bloed dazu. Viele kommen ja direkt nach dem Abi nach Australien und haben noch nie selber ein Bett gemacht. Wenn die Renovierung abgeschlossen ist hat Tony auch Zeit, mir das Buchungssystem zu erklaeren. In ein paar Wochen starten seine 3-taegigen Kangaroo Camping Touren und dann muss ich hier wirklich den Laden alleine schmeissen.
Letzte Woche sind Tony und ich in das Haus nebenan gezogen, da seine Wohnung in weitere Dormatories umgebaut wird, um das Hostel profitabler zu machen.
 
Dafuer wurde die Kueche rausgerissen, neue Waende und Tueren gebaut und jede Menge Dreck verursacht.
 
Die Rezeption ist dann in einem kleinen extra Raum, wo ein Fenster mit Rollladen eingesetzt wurde. Das neue Haus ist zwar ganz schoen, aber wir haben viel zu wenig Moebel um es gemuetlich einzurichten. Es ist halt zweckmaessig.
Natuerlich arbeiten wir aber nicht immer. Hier zum Beispiel haben wir einen Ausflug zum Kart Championship gemacht.
 
Tony ist ein grosser Motorsportfan und wollte sich daraufhin natuerlich sofort selber eins kaufen. :-)
Eine sehr schoene Wanderung habe ich vor ein paar Wochen mit zwei Freiburgern zum Leuchtturm unternommen.
 
Der Weg fuehrt etwa drei Stunden den Strand lang und wir hatten super schoenes Wetter.
Einer der Straende, beheimatet auch die beruehmten drei Fragezeichen ??? :-)
 
Jetzt haben wir gerade die Info bekommen, dass das Internet weitere fuenf Tage nicht funktioniert. Das ist natuerlich vor allem bei Internetbuchungen ganz super. Und meinen Blog kann ich dann auch erst spaeter posten. Jetzt sind die fuenf Tage um und die Infos leider schon ein bisschen aelter, aber ich lasse mir naechstes Mal dafuer nicht so viel Zeit mit dem naechsten Eintrag, versprochen!
Das Wetter ist mittlerweile wieder schoen, in diesem Sinne: sonnige Gruesse ins herbstliche Europa!
 
Vera.

Port Macquarie days (Tag 45 - 56)

Es ist wirklich Luxus, mit Laptop am Pool zu sitzen!
Ich habe endlich begonnen, einen langegehegten Traum von mir zu verwirklichen und angefangen, ein Buch zu schreiben...bisher moechte ich nur soviel verraten, es wird ein Krimi :-)

Ansonsten gibt es noch zu berichten, dass ich mittlerweile nicht nur einen Koala gesehen habe, sondern viele! Port Macquarie nennt sich auch gerne die Koala-Hauptstadt Australiens und das vor allem wegen seinem beruehmten Koala-Hospital, in dem kranke und verletzte Tiere wieder aufgepaeppelt werden. Zur Fuetterungszeit gibt es eine kostenlose Fuehrung, bei der man viel ueber das Verhalten der Tiere erfaehrt, z.B. das sie nachtaktiv sind, und wo zu jedem einzelnen etwas erzaehlt wird. Hier konnte ich auch schoene Bilder von Koalas in ihren Gehegen aufnehmen, natuerlich stark gezoomt.

 

Richtig nah konnte ich hingegen an die Kaengurus im Crowdy Bay National Park ran kommen. Der Park ist nur 45 Minuten von Port Macquarie entfernt und richtig schoen! Viele Familien zelten hier und die Kaengurus bewegen sich frei zwischen den Zelten und am Strand.

 

Sie lassen sich teilweise sogar streicheln, so sehr sind sie an Menschen gewoehnt, aber das habe ich dann doch lieber gelassen. Statt dessen habe ich mich mit Boogie Board ins eiskalte Meer geworfen. Den Ausflug hat Tony extra fuer eine Gruppe von deutschen Backpackern unternommen. Sie sind ihm die liebsten, weil sie so schoen ordentlich sind und wie er sagen wuerde “good fun” :-) Im Sommer macht er regelmaessige Backpacker-3-Tages-Touren in den Park, die sich "Kangaroo Camping" (www.kangaroocamping.com.au) nennen. In den letzten Tagen haben wir uns um die Promo gekuemmert.

Hier haben wir uns eine Nachbildung der Endeavour angesehen, die in Port halt gemacht hat. Mit ihr ist Captain James Cook nach Australien gesegelt.

Meine Lieben, maat et jot!
Vera.        

Port Macquarie Wildlife (Tag 37 - 44)

Da dachte ich mir, ich tue heute mal was fuer die Fitness und laufe morgens richtig frueh los Richtung Strand. Ein bisschen Bewegung nach tagelangem Dahinvegetieren kann nicht schaden! Also viertel vor 9 losgelaufen, draussen gefuehlte 30 Grad...

Meinen Plan, schoen am Strand zu joggen, hab ich schnell wieder aufgegeben! Stattdessen bin ich den Kooloonbung Creek NP Trail langgelaufen, der nicht weit von hier entfernt durch einen Regenwald fuehrt, ergo schattig ist.

Angeblich solls da “wilde” Koalas geben, die in den Eukalyptus-Baumwipfeln haengen, gesehen hab ich noch keine... ich tippe auf einen urbanen Mythos. Dafuer gibt es dort riesige Fledermaus-Familien und alle moeglichen Vogelarten, z.B. die Kookaburras und riesige Kraehen. Der Nachteil am Regenwald als Joggingstrecke ist, dass es dort relativ feucht ist und kein Wind weht. Man kann halt nicht alles haben denke ich, dafuer ist der Boden aus Erde und mit Holzplanken bestueckt und es gibt viel zu sehen, Mangroven, Melaleuca, Banksia, Teebaeume und hoffentlich auch mal einen Koala.

Bewahrheitet hat sich bisher immerhin, dass es im Hafenbecken Delfine gibt! An der Stelle, wo der Hastings River ins Meer muendet, kann man sie in Herden durchs Wasser springen sehen, ich war begeistert! Entlang des Hafens hoch zum Strand gibt es einen sehr schoenen Boardwalk, wo Reisende die Steine bunt bemalt haben.

Was den “Zoo” hier angeht (so nennt Tony gerne seine Hostelgaeste), hat sich bisher auch viel als richtig herausgestellt, was man so an positiven und negativen Vorurteilen gegen die unterschiedlichen Nationen pflegt... die Schweizer sind ausgesprochen nett und freundlich, die Schwedinnen haben sofort mit Trinkspielen angefangen, die Hollaender sind teilweise etwas verpeilt und der eine Asiat, der bisher hier vorbeigekommen ist, war total verrueckt.

Noch eine Bemerkung zum Wetter: es ist traumhaft! Der Fruehling hat begonnen und unter dem wolkenlosen blauen Himmel sind es 26 Grad.

Ich hoffe euch gehts gut und ihr haltet mich auf dem Laufenden! Man kann meinen Blog auch als RSS Feed abonnieren und ausserdem bin ich ueber skype erreichbar, zur Zeit ueber Tonys Adresse.

Liebe Gruesse von der anderen Seite der Erde :-* 

Vera.

Sick in Port Macquarie (Tag 33 - 36)

Es ist ja schon mal besser, erst nach dem Urlaub krank zu werden, als waehrenddessen... aber trotzdem!

Meine Erkaeltung hat sich zu einer richtigen Grippe ausgewachsen und ich konnte eine komplette Woche gar nichts machen, mir ging es hundsmiserabel. Das sind so die Momente, wo man doch am Liebsten zu Hause waere, die Familie meldet sich taeglich und fragt nach dem werten Befinden, die beste Freundin bringt einem eine Suppe vorbei und die Arbeitskollegen ermuntern einen, sich bloss richtig auszukurieren!

Die chinesische Lady aus dem Laden gegenueber (Tony laesst sich da oefter mal bei Muskelkater massieren) hat bei mir erst mal eine Pulsdiagnose vorgenommen und festgestellt, dass ich zu viel Wind-Hitze habe, die von innen heraus kommt.

Dann wurde ich eine halbe Stunde sehr angenehm massiert und danach hat sie mit Nadeln und Saugnaepfen meinen Koerper bearbeitet und auf meinem unteren Ruecken irgendwas mit Strom gemacht, es hat zumindest ziemlich gekitzelt. Das war jetzt alles in allem nicht nur angenehm und die Stellen, wo die Saugnaepfe sassen, sieht man auch nach vier Tagen noch. Naja, was tut man nicht alles, damit die Energien in geordneten Bahnen fliessen :-) Abschliessend habe ich dann noch chinesische Tees und pflanzliche Kapseln mitbekommen, die gegen die Wind-Hitze helfen sollen. Tatsaechlich geht es mir mittlerweile wieder besser. Dass das an den Tees und Kapseln und Nadeln lag, moechte ich bei dem Geld, das ich dafuer ausgegeben habe, gerne glauben.

Port Macquarie hat sieben Straende und mittlerweile ist es auch warm genug, sich dort hinzusetzen und zu relaxen und zu lesen (Max Goldt und Axel Hacke). Town Beach ist nur einen kurzen Fussweg vom Hostel entfernt.

Im Hostel zu wohnen macht echt Spaß, weil man zwar “zu Hause” ist, aber immer mit neuen Leuten zusammen. Es hat 30 Betten, aber da gerade Winter ist, sind meistens nur zwischen drei und zehn Leuten da. Fuer Unterhaltung ist auch gesorgt, es gibt einen Pooltisch, Fernseher, Playstation, Bibliothek, Internet, Gemeinschaftskueche und einen Swimmingpool.

Es ist relativ ruhig und ich kann mich ja sowieso immer in Tonys Wohnung zurueckziehen, die ein Teil des Hostels ist und wo ich auch wohne. Das Publikum ist international, aber die Deutschen ueberwiegen. Wer Lust hat, kann sich ja mal auf www.reisebine.de Tonys Hostel angucken, Port Macquarie Backpackers, es ist bei den beliebtesten Hostels Australiens auf Platz 1! 

Sobald ich wieder 100% fit bin, werde ich entscheiden, wie lange ich noch hier bleibe. Da nicht Saison ist, wird es schwer, hier einen Nebenjob zu finden und alles, was anspruchsvoller ist, wird hier wohl noch schwieriger zu finden sein. Da werde ich mich die Tage mal mit auseinander setzen. Dazu kommt, dass Tony sein Hostel umbauen will, es soll noch weitere Betten bekommen. Ob dann fuer mich hier noch Platz ist, oder ob ich nicht lieber weiterziehe, entscheide ich dann.

Ich habe mittlerweile eine australische Handynummer, die ich aber nicht so gerne hier posten moechte, das mache ich lieber per Mail. Fotos kann ich jetzt auch in Ruhe einfuegen und hab das bei den letzten Eintraegen noch nachtraeglich gemacht, da bekommt ihr doch noch mal nen besseren Eindruck!

Ich wuensch euch was, meine Lieben, bleibt vor allem gesund :-)

Vera

Broome - Port Macquarie (Tag 23 - 32)

In Broome haben wir uns so richtig wie im normalen Strandurlaub gefuehlt, weil es der erste Ort war, wo wir etwas laenger geblieben sind, insgesamt 6 Tage mit An- und Abreise. Der Campingplatz liegt direkt am Strand, je nachdem, ob Ebbe oder Flut ist, kann man entweder direkt reinspringen, oder muss erst eine halbe Stunde dem Wasser hinterherlaufen um mal bis zur Huefte reinzukommen. Sehr seltsam, aber immerhin warm genug.

Abends ging es dann fuer uns auf "Gregs Astro Tour" ein paar Kilometer aus Darwin raus. So etwas aehnliches haben wir mit der Familie schon mal '94 in Australien gemacht: Es wird das Sonnensystem und die Sternkonstellationen erklaert und durch Teleskope kann man sich verschiedene Formationen ansehen. Man lernt, wie man die Pole findet und so auch nachts navigieren kann. Das hat mich damals schon wahnsinnig beeindruckt und auch diesmal war es wieder sehr spannend, da Greg das Thema mit sehr viel Leidenschaft rueberbringt. Sehr zu empfehlen!

Ansonsten hatte Broome jetzt fuer uns nicht so viel zu bieten, es gibt noch ganz lustige Dinosaurier Fussspuren und wie ueberall in Westaustralien: Sonnenuntergaenge.

 

Milka hab ich auch noch ein paar mal getroffen, was echt nett war, da man sich mal wieder ueber normale Dinge aus Deutschland und auf Deutsch austauschen konnte.

Am 4. sind wir dann nach Darwin geflogen und haben ein besonders schoenes Zimmer im "The Cavenagh" bekommen, da Tony ja selbst ein Hostel hat. Hier sind wir direkt ueber das Seafood Bueffet im Hafenrestaurant hergefallen - lecker! In Darwin waren 35 Grad und unglaublich viel los auf den Strassen. Leider konnten wir unsere Fluege nicht umbuchen und so hiess es am naechsten Tag auschecken und den Tag rumbringen, unser Flug ging naemlich erst um 1.40 Uhr morgens. Wir haben uns dann im Kino "Batman - The dark knight" angesehen (sehr cool). Leider war das Kino auf 18 Grad runtergekuehlt, so dass ich mir eine fette Erkaeltung geholt habe.

Seit ich am Samstag in Port Macquarie angekommen bin, leide ich also mehr oder weniger still vor mich hin. Der Flug mit zwei Zwischenlandungen in Brisbane und Sydney hat das wohl auch nur noch schlimmer gemacht. Port Macquarie liegt uebrigens praktischerweise genau zwischen den beiden Orten, so dass das von der Flugroute her sehr unlogisch war aber eben preislich am guenstigsten. Bei Virgin blue gibt es mittlerweile nicht mal mehr Wasser umsonst an Board. Von Port habe ich wegen der Erkaeltung noch nicht viel gesehen, aber immerhin hab ich schon ein Konto eroeffnet und mir einen Massage- und Akkupunkturtermin fuer heute Nachmittag besorgt. Der Monat im Camper schlafen ist doch nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Immerhin ist das Wetter ganz ok, sonnig aber nur 18 Grad.

Viele sonnige Gruesse, hoffentlich wird es auch hier bald Sommer (und moeglichst ein waermerer als in Deutschland!)

Vera.